|
|
Presserecht -
Pressemitteilungen
|
|
Dienstag, den 23. Juni 2009 um 15:38 Uhr |
|
Die Parteien streiten über die Zulässigkeit der Bewertung der Leistungen der Klägerin als Lehrerin mit Namensnennung durch Schüler auf der Website www.spickmich.de, die von den Beklagten gestaltet und verwaltet wird. Zugang zu dem Portal haben nur registrierte Nutzer. Die Registrierung erfolgt nach Eingabe des Namens der Schule, des Schulortes, eines Benutzernamens und einer E-mail-Adresse.
An die E-mail-Adresse wird ein Passwort versandt, das den Zugang zu dem Portal eröffnet. Die mit den Schulnoten 1 bis 6 abzugebenden Bewertungen sind an vorgegebene Kriterien gebunden wie etwa "cool und witzig", "beliebt", "motiviert", "menschlich", "gelassen" und "guter Unterricht". Ein eigener Textbeitrag des Bewertenden ist nicht möglich. Aus dem Durchschnitt der anonym abgegebenen Bewertungen wird eine Gesamtnote errechnet. Die Nutzer können außerdem auf einer Zitatseite angebliche Zitate der bewerteten Lehrer einstellen. Die Klägerin, deren Name und Funktion auch der Homepage der Schule, an der sie unterrichtet, entnommen werden kann, erhielt für das Unterrichtsfach Deutsch eine Gesamtbewertung von 4,3. Ihr zugeschriebene Zitate wurden bisher nicht eingestellt.
|
|
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 23. Juni 2009 um 21:46 Uhr |
|
Weiterlesen...
|
|
|
Presserecht -
Pressemitteilungen
|
|
Dienstag, den 26. Mai 2009 um 14:58 Uhr |
|
Der Kläger ist durch Presseberichte über seine Tat als "Kannibale von Rotenburg" bekannt und rechtskräftig wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Er hatte im März 2001 einen Menschen getötet, den Körper ausgenommen, zerlegt, eingefroren und in der Folgezeit teilweise verzehrt. Die Beklagte hat auf der Grundlage der Tat einen als "Real-Horrorfilm" beworbenen Spielfilm mit dem Titel "Rohtenburg" produziert. Lebensgeschichte und Persönlichkeitsmerkmale der Hauptfigur des Films sowie die Darstellung des Tathergangs entsprechen nahezu detailgenau dem realen Geschehensablauf und der tatsächlichen Biographie des Klägers, der seinerseits mit einer Produktionsgesellschaft einen Vertrag über die "umfassende, exklusive und weltweite Verwertung" seiner Lebensgeschichte geschlossen hat. |
|
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 26. Mai 2009 um 15:26 Uhr |
|
Weiterlesen...
|
|
|
Presserecht -
Beiträge
|
|
Geschrieben von: Rechtsanwalt Jan-César Woicke
|
|
Freitag, den 24. April 2009 um 12:54 Uhr |
|
Eine relativ neue Form der Auseinandersetzung könnte Verlage, grundsätzlich aber auch Sendeanstalten noch viel Ärger bereiten. Betroffen sind ihre Online-Archive. Zeitungen- und Zeitschriften verbreiten nicht aktuelle, ja teilweise bereits sehr alte Ausgaben im Internet.Â
Warum auch nicht, argumentiert die eine Seite. Archiv ist Archiv. Eben nicht, sagt die andere Seite. Es ist ein Unterschied, ob ein Artikel in einem klassischen Archiv verwahrt wird oder der Artikel für jeden jederzeit abrufbar ist - und sei es nur durch Zufall, z.B. als "Treffer" über Google. |
|
Weiterlesen...
|
|
|
|
|
|